Begegnungen, Einblicke und Gespräche: Unsere diesjährige GIN-Mitgliederversammlung hat nicht nur gezeigt, was unser Netzwerk ausmacht, sondern auch dazu ermuntert, zuversichtlich und zupackend in die Zukunft zu gehen.
Ein herzliches Dankeschön an Krug Holzsystembinder. Das Team, allen voran Marian Mehlhose und Melanie Scholl, hat für unsere rund 30 Teilnehmer alles hervorragend vorbereitet – von der Betriebsbesichtigung in Stadtlauringen bis zur Organisation der Mitgliederversammlung im Dorint Hotel in Würzburg.
Zuversicht und wirkungsvolle Verbandsarbeit
Die Stimmung vor Ort war nach einem herausfordernden Jahr 2025 geprägt von Zuversicht und Aufbruch. GIN-Vorstand Kay-Ebe Schnoor brachte es in einer Marktanalyse auf den Punkt: „Die Himmel beginnen aufzureißen – wir müssen uns nicht nur auf die Bühne stellen, sondern auch das Licht anmachen.“ Angesichts anziehender Baugenehmigungen und steigender Kreditvergaben sieht er Vorzeichen für eine Belebung der Bauwirtschaft. Diese gelte es zu nutzen.
Den Jahresabschluss und die Budgetplanung 2026 präsentierte Oliver Amandi, während Konrad Meier über die Arbeit im Technischen Ausschuss und Thomas Rochow aus dem Güteausschuss berichtete. Mit einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmer Nicolas Hilpert, der im Güteausschuss fachlich wie menschlich eine große Lücke hinterlässt. Erfreulich ist, dass künftig Heiko Herder, Schnoor Ing.-Holzbau, und Lars Janssen, Holzbau Janssen, im Güteausschuss mit von der Partie sind.
In der Arbeit in den Ausschüssen zeigt sich eine Stärke des GIN. Oliver Amandi: „Wir sitzen an vielen Stellen an den Schaltstellen, dort, wo etwas bewegt wird – mit viel Kompetenz und Engagement in der Normung.“ Positiv wirke sich insbesondere die Mitgliedschaft im HdH aus, der sich mit Priorität um die Belebung der Bauwirtschaft und um den Abbau von Hemmnissen bezogen auf den seriellen Holzbau kümmere.
Besonders interessiert aufgenommen wurden die positiven Ergebnisse der Forschungsarbeit zur Tragfähigkeit von Nagelplattenbindern mit zulässigen Toleranzen, die Prof. Dr.-Ing. Mike Sieder (Institut für Baukonstruktion und Holzbau (IBHolz) - TU Braunschweig) vorstellte. Betrachtet wird nun noch die Korrelation mit unterschiedlichen Rohdichten von Hölzern.
Ria Bosserhoff gab einen Überblick zu Dialog und Kommunikation im Verband und skizzierte das Konzept eines Kompetenzzentrums für den geplanten Relaunch der GIN-Webseite .
Immer wieder lohnenswert
Neben dem offiziellen Teil war es vor allem der persönliche Austausch, der diese Tage so wertvoll machte – bekannte Gesichter wiedersehen, sich austauschen und gemeinsam nach vorne schauen.
Danke an alle, die dabei waren – wir freuen uns über jedes Mitglied, dass sich aktiv in der Verbandsarbeit einbringt.

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