Eberswalde, August 2025 – Was treibt den Vorstand des GIN an, ein Unternehmen zu besuchen, das selbst keine Nagelplattenbinder herstellt? Die Antwort liegt in der Gemeinsamkeit, die uns verbindet: der Suche nach effizientem, modularen, nachhaltigen Bauen.
Ende Juli dieses Jahres bot Marko Pfeiffenberger als Gastgeber den Mitgliedern des GIN-Vorstands – Marian Mehlhose, Kay Ebe Schnoor, Bodo Mierisch und Oliver Amandi – exklusive Einblicke in das hochmoderne Produktionswerk von Timpla by Renggli im Technologie- und Gewerbepark Eberswalde. Dort wurde deutlich: Fortschritt im Holzbau kennt viele Wege.
Timpla im Fokus: Deutschlands größtes Holzmodulwerk
- Seit Sommer 2024 in Betrieb, offiziell eröffnet am 19. September 2024
- Produktionsfläche von 20.000 m², jährlich bis zu 2.000 Holzmodule – betrieben im Zweischichtbetrieb mit bis zu 200 Mitarbeitenden
- Vorfertigung von ganzen Raummodulen (3D) oder Wand- und Deckenelementen (2D): digital geplant, hoch automatisiert und ressourcenschonend gefertigt
- Nachhaltigkeit tief verankert: Nutzung von Photovoltaik, Holzschnitzel-Heizung, ressourcenschonende Materialien, energieoptimierte Abläufe und digitale Logistikprozesse
- Erste Referenzprojekte sichern direkte Anwendung: vier Pavillons für die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG sowie modulare Unterkünfte für Geflüchtete im Auftrag des Landkreises Barnim
Warum dieser Blick über den Tellerrand so wertvoll ist
Timpla zeigt, wie serielle Fertigung, digitale Prozesse und modulare Planung ein neues Kapitel im nachhaltigen Holzbau aufschlagen. Obwohl im Fokus andere Verbindungstechniken stehen, sind die Herausforderungen – Kosten, Qualität, Termintreue, Nachhaltigkeit – exakt die gleichen, die auch GIN-Mitglieder täglich beschäftigen.
Unser Besuch verdeutlichte: Vielfalt macht uns stärker. Wenn wir uns austauschen – über Verfahren, Technologien und Ideen – schaffen wir gemeinsam innovative, effiziente Lösungen für den modernen Ingenieurholzbau.
Fazit: Der GIN-Vorstand dankt Marko Pfeiffenberger und dem Team von Timpla herzlich für diesen inspirierenden Besuch. Die Synergien aus modularer Fertigung, Digitalplanung und nachhaltiger Baukultur sind ein Gewinn für uns alle – und eine starke Basis, um die Zukunft des Holzbaus gemeinsam zu gestalten

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